Wenn ich ein Essay schreibe, denke ich zuerst nicht an Wörter, sondern an Räume: dichte, neblige Räume, in denen Bilder atmen und Klänge wie Licht durch die Luft fallen. Mein Ziel ist, Leserinnen und Leser so zu führen, dass sie nicht nur...
Weiterlesen... →
Wenn ich Aufnahmen höre, suche ich nicht nach makelloser Politur, sondern nach Atmen. Nach kleinen Störgeräuschen, nach Unebenheiten im Timing, nach dem kaum wahrnehmbaren Rauschen eines Raums — all das, was technisch gesehen "Fehler" sind,...
Weiterlesen... →
Beim Schreiben von Essays über Klang stolpere ich oft über dasselbe Problem: Geräusche lassen sich nicht einfach zitieren wie ein Satz. Sie entfalten sich in Zeit, Schichtungen, Räumen und Gefühlen. Wie macht man diese Bewegungen lesbar, ohne...
Weiterlesen... →